Freie Wähler Eschborn-Niederhöchstadt


09.05.2017

FWE Standpunkt: Es geht voran – der gordische Knoten ist durchschlagen

Die letzte Stadtverordnetensitzung – ein kurzer Überblick

 Am letzten Donnerstag tagte zum zweiten Mal in diesem Jahr die Stadtverordnetenversammlung. Trotz einer relativ kurzen Tagesordnung war es eine teilweise turbulente, aber in jedem Fall für Eschborn eine zukunftsweisende Sitzung.

Wiesenbaderweiterung – Eine Halle für alle

Für die FWE war der wichtigste Tagesordnungspunkt die Erweiterung des Wiesenbades. In der Februarsitzung hatten wir zusammen mit unseren Bündnispartnern FDP, SPD und Die Linke.Eschborn den Beschluss für eine Außenbeckenerweiterung zurückgenommen, und damit den Weg für die von uns von Anfang an präferierte Hallenlösung freigemacht.

Damit hat die FWE eines ihrer wichtigsten Versprechen aus dem Wahlkampf eingelöst. In der Sitzung am letzten Donnerstag wurde die Fortführung der weiteren Planung auf Grundlage einer ausführlichen Konzeptstudie, erstellt durch ein  Architekturbüro mit Spezialisierung auf den Bau von Schwimmbädern,  beschlossen.

Die neue Schwimmhalle wird acht 50 m Bahnen beinhalten, eine eigene Technik und zusätzliche Umkleidekabinen. Eine Front der neuen Halle kann in den Sommermonaten geöffnet werden. Außerdem werden beide Hallen durch einen Gang verbunden sein. Das Freibad bleibt in seiner jetzigen Größe erhalten und wird nicht verkleinert.

Insbesondere die Fraktion der Grünen, die sich ursprünglich aus Kostengründen gegen eine neue Halle und für eine Außenbeckenerweiterung eingesetzt hatte, scheint mit dieser Lösung ein Problem zu haben. Doch auch wenn Kritikpunkte, die bereits widerlegt sind, gebetsmühlenartig wiederholt, werden sie auch nicht wahr.

Es ist falsch zu behaupten, die Freibadsituation würde nicht verbessert werden. Durch die zusätzliche Wasserfläche der offenen Halle, die insbesondere von Schwimmern genutzt werden wird, entspannt sich die Situation im Freibad. Der Außenbereich des Wiesenbades ist ein wichtiger Bestandteil des Bades und wird sicherlich nicht stiefkindlich behandelt werden, wie die Grünen suggerieren wollen. Nach dem Bau der neuen Halle wird auch der Außenbereich unter die Lupe genommen, verändert und verbessert, wo es sinnvoll, notwendig und gewünscht ist. Beispielsweise durch eine Wasserrutsche, die den Namen dann auch verdient hat.

Verständnisloses Kopfschütteln bei den Bündnispartnern und auch im Publikum war die Reaktion auf den erneut vorgebrachten Vorwurf von CDU und Grünen, es würde ein Bad für Vereine gebaut und nicht für Bürger. Die neue Halle würde eine Spaltung der Gesellschaft bewirken. Dabei wird die neue Halle mit der größtmöglichen Flexibilität errichtet, um durch Hubboden und Teilungsmöglichkeiten die verschiedenen Zielgruppen zu erreichen und ausreichend Wasserfläche für Vereine, auch für Wettkämpfe, Schulklassen und Horte und natürlich und in erster Linie für die Bürgerinnen und Bürger zu bieten.

Viele Eschborner haben uns darauf angesprochen und uns bestärkt, dass diese Lösung die Beste ist, vor allen Dingen auch, weil die wirklich heißen Sonnentage in unseren Breiten an zwei Händen gezählt werden können. Die Halle kann 12 Monate im Jahr genutzt werden.

Die FWE begrüßt die vorgestellte Planung sehr und wird sich für eine zügige Umsetzung einsetzen, damit es bald möglich sein wird, die grünen Schwarzseher von unserem Konzept zu überzeugen.

Notfallzentrum – Baubeginn nach 15 Jahren

Bereits 2002 wurde über ein dringend erforderliches Notfallzentrum gesprochen. Sechs Jahre später erwähnt der damalige Bürgermeister Speckhardt bei der Jahreshauptversammlung der Feuerwehr, dass ein neues Feuerwehrhaus für die Freiwillige Feuerwehr in Eschborn keine Seifenblase mehr sein soll, sondern ein Projekt, dass ernsthaft angegangen wird. Ernsthaft?

Insgesamt 15 Jahre später und erst nach einem Wechsel in der Regierungsverantwortlichkeit in Eschborn ist es endlich soweit, dass dieses wichtige Projekt Wirklichkeit wird.

Wir freuen uns sehr, dass auch dieses Projekt nach einer so langen Zeit Fahrt aufnimmt und wir, zusammen mit unseren Bündnispartnern Teil dieser Entwicklung sind.

2-Feld-Sporthalle und Jugendhaus – was lange währt…..

Neben diesen beiden großen Bauprojekten stand die neue 2-Feld-Sporthalle mit Jugendhaus ebenfalls auf der Tagesordnung, wenn auch nicht so prominent, da bei diesem Projekt Einigkeit besteht und somit keinerlei Aussprache geführt wurde. Nicht destotrotz handelt es sich um ein wichtiges und großes Bauprojekt, das wie die beiden anderen Projekte schon viel zu lange in der Schublade lag.

Diese Stadtverordnetensitzung zeigt in aller Deutlichkeit, dass das Bündnis von SPD, FDP, FWE und die Linke.Eschborn den von CDU und Grünen verursachten Investitionsstau zügig und sicher auflöst. Wir suchen gemeinsam nach Lösungen für Eschborn, die in erster Linie den Bürgerinnen und Bürgern zu Gute kommen, wie das Wiesenbad, die aber beispielsweise auch die infrastrukturelle Situation von Eschborn verbessern.

Die Verkehrssituation an der Hauptstraße Richtung Sossenheim wird nach dem Bau von zwei Kreiseln entspannter werden. Auch der Autobahnzu/abgang Düsseldorfer Straße ist in Planung ebenso wie die Verbreiterung der Sossenheimer Straße/Elly-Beinhorn Straße und der Umbau der Brücke Richtung Sossenheim. Diese Verbesserung der Infrastruktur kommt sowohl den Eschborner Bürgerinnen und Bürgern als auch den ansässigen Unternehmen und der großen Anzahl von Pendlern zu Gute.

 

Seniorenheim Eschborn – noch mehr Bagger

An der Rapp-Kreuzung wurde bereits mit dem Abriss der alten Gebäude begonnen, die Platz machen müssen für den Bau des neuen Eschborner Seniorenzentrums. Nachdem die katholische Kirche mit ihrem Neubau schon weit fortgeschritten ist, wird es nun endlich auch für das auch schon lange geplante Seniorenzentrum ernst, das durch die städtische Wohnungsbaugesellschaft GWE umgesetzt wird.

 

Im November letzten Jahres hatten wir zusammen mit unseren Partnern SPD, FDP und den Linken zugesagt, dass wir die Bagger rollen lassen wollen. Das wird jetzt gleich an mehreren Projekten der Fall sein. Egal, ob wir nun eine Kooperation, eine Koalition oder ein Bündnis sind, es zählt, was dabei rauskommt. Und wie diese Aufstellung zeigt, führt unsere Zusammenarbeit zu einem wirklich sehr guten Ergebnis für Eschborn und seine Bürgerinnen und Bürger.