Freie Wähler Eschborn-Niederhöchstadt


11.12.2017

FWE Standpunkt: 52 neue Wohnungen – Eine wichtige Entscheidung für Eschborn

Die letzte Stadtverordnetensitzung im Jahr 2017 hat einen sehr wichtigen Punkt auf der Tagesordnung. Auf den ersten Blick liest sich die Überschrift der Vorlage noch etwas unspektakulär, geht es doch „nur“ um Grundstücksübertragungen an die städtische Wohnungsbaugesellschaft GWE.

Interessant wird es jedoch, wenn man weiterliest:
Unter Punkt 2 der Vorlage heißt es dann: „Der Magistrat wird beauftragt, einen Vertrag mit der GWE zur Bebauung der genannten Grundstücke mit dauerhaft gesicherten Sozialwohnungen zu schließen.“
Die Begründung macht es für jeden klar: 52 neue Sozialwohnungen sollen in Eschborn und Niederhöchstadt entstehen.
Verteilt werden diese Wohnungen auf insgesamt 5 Grundstücke. Dort werden, wenn vorhanden, die momentan bestehenden, alten und nicht mehr sanierungsfähigen Gebäude abgerissen und der Bau von neuen Sozialwohnungen begonnen werden.

„Wir sind sehr froh, dass wir noch in diesem Jahr diese Vorlage von Planungsdezernent Kannengießer in der Stadtverordnetenversammlung abstimmen werden,“ erklärt Regine Seidel, Fraktionsvorsitzende der FWE. Dr. Dietrich Buß, FWE-Stadtverordneter und Vorsitzender des Bau- und Umweltausschusses ergänzt: „Der Bau dieser Wohnungen ist dringend notwendig. Die Warteliste für Sozialwohnungen ist lang. Mit den 52 Wohnungen werden wir einen großen Schritt tun. Der Vorteil bei diesem Projekt ist, dass es relativ schnell umgesetzt werden kann und nicht durch ein langwieriges Genehmigungsverfahren laufen muss.“

Umso mehr hat das Verhalten der CDU-Fraktion in den Ausschüssen erstaunt. Während die Kooperationspartner SPD, FDP, FWE und Linke.Eschborn ihrer Freude über den Antrag und die damit abzusehenden Entlastungen für Eschborner Bürgerinnen und Bürger, die verzweifelt auf eine Sozialwohnung warten, Ausdruck verliehen, haderte die CDU-Fraktion mit der Vorlage. Ihrer Meinung nach sollten lediglich 30% der neuen Wohnungen sozialgefördert sein, aber die restlichen Wohnungen ohne Sozialbindung auf den Markt gebracht werden. Wieso die städtische Wohnungsbaugesellschaft, deren Hauptaufgabe ja gerade der soziale Wohnungsbau sein soll, den weit größeren Teil der geplanten Wohnungen ohne Sozialbindung bauen und anbieten soll, konnte die CDU-Fraktion nicht erklären. Wo bleibt hier das ‚C’hristlich in der CDU, fragen wir uns?
Es war auch eigentlich nicht nötig, denn mit den Stimmen der Kooperation und der Grünen wurde der zukunftsweisende Antrag mit großer Mehrheit in den Ausschüssen angenommen.

Bei der endgültigen Abstimmung in der Stadtverordnetenversammlung wird die Kooperation dem Antrag ebenfalls mit Freude und mit der Erwartung eines baldigen Baubeginns zustimmen. Denn auch für 2018 gilt: Wir wollen Bagger rollen sehen!