Freie Wähler Eschborn-Niederhöchstadt


24.04.2018

FWE Standpunkt: Auch in Eschborn Public Viewing

Am heutigen Donnerstag steht ein Antrag der Grünen Fraktion nicht mehr auf der Tagesordnung der Stadtverordnetenversammlung, nämlich die Beauftragung des Magistrats, für die diesjährige Fußball-WM ein Public Viewing, also ein Großbildleinwand-Event, zu organisieren.

Bereits im Bau- und Umweltausschuss haben die Grünen nach kurzer Diskussion den Antrag zurückgezogen, nicht zuletzt deshalb, weil im Rathaus bereits die Möglichkeit von Public Viewing Veranstaltungen aufgrund eines Stadtverordnetenbeschlusses aus 2016 geprüft wird.

„Es war richtig, die Vorlage zurückzuziehen,“ erklärt FWE-Fraktionsvorsitzende Regine Seidel die Haltung der FWE. „Wir haben FWE intern die Vorlage nicht nur intensiv diskutiert, sondern uns bei einer Agentur, die solche Veranstaltungen ausrichtet, zusätzliche Informationen besorgt.“

Grundsätzlich wäre es, trotz der wirklich kurzen Zeitspanne bis zur WM, wohl noch möglich gewesen, so eine Public Viewing Veranstaltung umzusetzen, so die Aussage der Agentur. Das müsste dann aber sehr schnell geschehen und offene Fragen, die im Antrag der Grünen gar nicht erwähnt wurden, könnten nicht ordentlich geklärt, diskutiert und beantwortet werden.

Es gibt viele Punkte, die bei einer solchen Veranstaltung zu beachten sind. Es müsste eine Umzäunung mit Einlasskontrollen geben, dazu natürlich Personal für Einlass, Kontrollen und nicht zuletzt die Sicherheit der Teilnehmer. Gerade im Licht der Ereignisse in Münster und Berlin hat die Sicherheit einen hohen Stellenwert. Es müsste die Frage der Tickets geklärt werden, verlosen, verschenken, verkaufen? FIFA-Genehmigungen müssten eingeholt werden. Ist der von den Grünen vorgeschlagene Rathausplatz der richtige Veranstaltungsort? Welche Spiele sollen denn überhaupt übertragen werden? Halbfinale und Finale? Alle Spiele mit deutscher Beteiligung? Wie soll die Verpflegung der Besucher geregelt werden?

„Es sind im Vorfeld viele Fragen zu klären, das wurde uns nach dem Gespräch mit der Agentur schnell klar,“ stellt Jörg Baumgardt, FWE-Vertreter im zuständigen Ausschuss für Jugend, Soziales und Sport fest.

Der für die FWE jedoch wichtigste Aspekt, der sowohl in der Ausschuss-Diskussion als auch von dem erfahrenen Eventveranstalter erwähnt wurde, ist die Beteiligung der Eschborner Vereine und Gastronomie. Einige Vereine und auch Eschborner Gaststätten planen bereits seit längerer Zeit, bei der kommenden WM Spiele im Vereinshaus oder in der Gaststätte zu zeigen. Diese Pläne mit einer kurzfristigen und überstürzten Aktion der Stadt zu stören, ist in unseren Augen keine gute Idee.

Sehr viel besser erscheint es uns, beispielsweise die in zwei Jahren stattfindende Fußball-EM anzuvisieren und in einer gemeinschaftlichen Planung mit interessierten Vereinen und Gastronomen aus Eschborn eine gemeinsame Veranstaltung auf die Beine zu stellen. Dann haben wir genug Zeit, alle Fragen zu klären, Ideen aufzugreifen und umzusetzen für eine erfolgreiche Veranstaltung in Eschborn

17.04.2018

FWE Standpunkt: Wiesenbaderweiterung – Kurz vor dem Rollen der Bagger !

Ein turbulentes Kapitel der Eschborner Stadtpolitik wird in diesen Tagen abgeschlossen. Der Auftrag zur Generalplanung für die Erweiterung des Wiesenbades mit einer 50-m-Halle wurde nach der erfolgten Ausschreibung an das Hamburger Büro Geising und Böker vergeben.

Turbulent deshalb, da es über Jahre hinweg ein Hin und Her zwischen der Entscheidung für eine neue Halle oder eine Außenbeckenerweiterung gab.

Die ursprünglich noch von Ex-BGM Speckhardt seit 2011 versprochene Hallenlösung war 2015 für CDU und Grünen nicht mehr von Interesse. Vielmehr wurde plötzlich eine Außenbeckenerweiterung favorisiert, die bis dato keine wirkliche Alternative dargestellt hatte. Auch die SPD-Fraktion ließ sich von dieser Umkehr überzeugen. So kam es 2015 zu dem Beschluss der Erweiterung des Außenbeckens.

Die FWE hatte von Anfang an klar für den Bau einer neuen Schwimmhalle mit Schiebefassade plädiert, bei gleichzeitiger Beibehaltung des Freibades in seiner jetzigen Größe. Die Vorteile diese Variante sind eindeutig: Sowohl im Winter, als auch im Sommer, wenn im Wiesenbad Wettkämpfe ausgetragen werden, wird es genug Platz für Schwimmbadgäste geben. Auch wenn die jetzige Halle wegen Renovierungs- oder Reinigungsarbeiten geschlossen werden muss, ist weiterhin ein Hallenbetrieb möglich. Und das Freibad ist den ganzen Sommer sozusagen unangetastet, also ohne Einschränkungen durch Wettkämpfe, in Betrieb.

Die Kommunalwahl 2016 änderte die Mehrheitsverhältnisse. Es bildete sich das Bündnis aus SPD, FDP, FWE und die Linke.Eschborn. Und das Thema Wiesenbad kam wieder auf die Tagesordnung.

Schließlich waren es die intensiven Recherchen der FWE bei umliegenden Schwimmbädern und Schwimmbadplanungsbüros in Deutschland, zu Vor- und Nachteilen der beiden Varianten, auch zu den zu erwarteten Kosten, die den Ausschlag gaben. Die vorgelegten Erkenntnisse führten dazu, dass nun doch mehrheitlich die Hallenlösung präferiert wurde.

Im ersten Schritt in Richtung Halle wurde Anfang 2017 der alte Beschluss zur Außenbeckenerweiterung aufgehoben. Kurze Zeit später wurde der Magistrat beauftragt, einen Planer zu finden, der aus den Ideen und Vorstellungen für die neue Halle umsetzbare Pläne erstellen soll.

„Was lange währt, wird endlich gut“, erklärt Klaus-Peter Henrich, Mitglied im Bau- und Umweltausschuss. „Es hat lange gedauert und einige Umwege mussten in Kauf genommen werden, aber jetzt kann es losgehen.“

Wie bereits in der Presse zu lesen war, sollen im Herbst erste Entwürfe vorgelegt werden. Bei einem Baubeginn ungefähr in einem Jahr könnten sich im Sommer 2020 schon die Badegäste an der neuen Halle erfreuen.

„Wir sind sehr erfreut über diese Entwicklung“, stellt Regine Seidel, FWE-Fraktionsvorsitzende fest. „Es zeigt sich wieder einmal, dass es sich lohnt, an etwas festzuhalten und sich dafür einzusetzen, wenn man davon überzeugt ist, dass es die richtige Entscheidung ist. Und bei der Entscheidung für die neue Halle waren wir von Anfang an davon überzeugt.“

„Wenn dann im Sommer 2020 die neue Halle in Betrieb geht, werden wir uns dann auch dem Außenbereich widmen,“ kündigt FWE -Stadtverordneter Jörg Baumgardt an. In Zusammenarbeit mit dem Kinder- und Jugendbeirat wollen wir den Außenbereich attraktiver und vielseitiger gestalten. Ideen sammeln wir bereits.“

Doch jetzt erwarten wir erst einmal mit Spannung die Pläne der Halle, die den Stadtverordneten und den Bürgerinnen und Bürgern im Herbst vorgestellt werden sollen.

10.04.2018

FWE – Abend mit interessierten Gästen, vielen Themen und einem Neumitglied

Am 21. März 2018 hatte die FWE wieder einmal zu einer offenen Sitzung in ihr Fraktionszimmer eingeladen. Die gesamte Mannschaft der FWE, alle fünf Stadtverordnete und die beiden Magistratsmitglieder, begrüßten die Gäste und diskutierten querbeet durch Eschborner Themen.

„Es war ein sehr interessanter Abend, an dem viele verschiedene Fragen, die unseren Gästen am Herzen lagen, besprochen wurden,“ erläutert Dirk Steinhäuser, FWE Stadtverordneter.

Besonders das große Thema der Stadtentwicklung, das seit einigen Wochen als Masterplanprojekt von der Stadt Eschborn vorangetrieben wird, war von großem Interesse. Die verschiedenen Möglichkeiten der Bürgerbeteiligung bei diesem wichtigen Prozess werden von den Gästen der FWE sehr positiv wahrgenommen.

„Es war auch für uns Stadtverordnete eine sehr erfreuliche Erfahrung zu sehen, mit wieviel Engagement und auch Sachverstand sich die Bürger nicht nur an dem Masterplan beteiligen, sondern sich auch zu anderen Eschborner Themen Gedanken machen,“ freut sich Dr. Dietrich Buß, FWE-Stadtverordneter und Vorsitzender des Bau- und Umweltausschusses. „Gerade das Thema ‚Bauen‘ ist nach dem jahrelangen Stillstand in Eschborn besonders wichtig und es ist sehr schön zu sehen, dass die Aktivität, die wir als FWE zusammen mit unseren Kooperationspartnern an den Tag legen, in der Eschborner Bevölkerung so positiv wahrgenommen wird.“

Auch die Planung der RTW (Regionaltangente West) und der Aspekt der Energieplanung bei neuen Projekten wurde diskutiert.

Den sehr erfreulichen Abschluss des Abends bildete die Aufnahme eines neuen Mitglieds in die FWE. Herr Carsten Sausner, der sich schon seit längerer Zeit für die Arbeit der FWE interessierte, hat sich entschlossen, auch aktiv mitzuarbeiten.

„Was mir besonders gefällt, ist, dass ich die Möglichkeit habe, in einer Gemeinschaft von Gleichgesinnten am kommunalpolitischen Geschehen Eschborns teilzunehmen und mitzuwirken, ohne einer politischen Partei anzugehören, mit deren aktueller Haltung zu bundespolitischen Themen ich mich vielleicht gar nicht identifizieren kann“ erklärte Carsten Sausner anschließend.

FWE Fraktionsvorsitzende Regine Seidel begrüßte das neue Mitglied in den Reihen der FWE und freut sich auf eine konstruktive Zusammenarbeit. „Wir befinden uns in einer wirklich spannenden und wichtigen Phase, was die Entwicklung von Eschborn angeht. An unserem offenen Abend haben wir wieder einmal feststellen können, dass es viele Bürgerinnen und Bürger gibt, die ihre Vorstellungen und Ideen in diesen Prozess einbringen möchten.“

Der Termin der nächsten offenen Sitzung wird rechtzeitig bekanntgegeben, damit alle interessierten Bürgerinnen und Bürger teilnehmen können.

27.03.2018

FWE Presseerklärung: 10 Jahre Mehrgenerationenhaus Eschborn – eine denkwürdige Feierstunde

Am Samstag, dem 10. März 2018 feierte die evangelische Kirchengemeinde in Eschborn das 10jährige Bestehen des Mehrgenerationenhauses (MGH).

Herr Helmut Bauch, FWE (Stadtrat und Seniorendezernent), der auf dieser Veranstaltung Herrn Bürgermeister Mathias Geiger für die Stadt Eschborn vertrat, zeigte sich sehr angetan vom Ablauf des Tages und insbesondere der zahlreichen Gäste, die dem MGH verbunden sind.

Das MGH im evangelischen Gemeindezentrum, mitten in Eschborn, ist ein Treffpunkt für Menschen jeden Alters und aller Kulturen. Das Herzstück des MGH ist das Begegnungscafé Vis-a-Vis, welches an mehreren Tagen in der Woche für alle interessierten Bürgerinnen und Bürger zur offenen Begegnung einlädt. Weiterhin werden im MGH Veranstaltungen angeboten, die von Kindern bis zu Senioren gerne und zahlreich wahrgenommen werden.

Der Erfolg von 10 Jahren MGH wurde am Samstag mit einer Feier gewürdigt. Die zahlreichen Gäste, die zu diesem Termin gekommen waren, zeigen den Stellenwert, den das MGH in Eschborn im Laufe der vergangenen Jahre erhalten hat.

Die Feier begann mit einem sehr interessanten Vortrag von Herrn Carsten Große-Starmann (Bertelsmann-Stiftung) zur demografischen Entwicklung in der Zukunft und die Folgen insbesondere für Eschborn

Interessante Gäste und spannende Diskussionen

Die verantwortliche Leiterin und Koordinatorin des MGH, Frau Baum-Dill, konnte für die Podiumsdiskussion, die sich an diesen Vortrag anschloss, die folgenden Personen gewinnen:

  • Herrn Dr. Jung (Kirchenpräsident der evangelischen Kirche Hessen-Nassau),
  • Herrn Axel Wintermeyer, CDU (Staatsminister und Leiter der Hessischen Staatskanzlei),
  • Frau Cordula Schulz-Asche, Grüne (Mitglied des Bundestages),
  • Frau Nancy Faeser, SPD (Mitglied des Landtages).

Nach einer interessanten und sehr lebhaften Diskussionsrunde der Podiumsgäste und Frau Baum Dill als Koordinatorin konnten sich alle Gäste in insgesamt vier Workshops an weiteren Gesprächen aktiv beteiligen. Es wurde schnell deutlich, dass die Diskussionsteilnehmer sich der Auswirkungen des demografischen Wandels bewusst sind, die in Zukunft auf unsere Gesellschaft zukommen werden und damit in vielen Bereichen veränderte Lebenssituationen schaffen werden.

Das Fazit dieser Diskussionsrunde zeigte, dass wir nur gemeinsam die anstehenden Probleme und Fragen lösen können. Dabei wird ein sehr wichtiger Beitrag zur Problemlösung von den Kirchen geleistet werden, die gemeinsam mit den sie unterstützenden Kommunen die Hauptlast tragen.

Bund- und Landesregierung haben dies ebenfalls erkannt. Nun muss die Zukunft zeigen, wie wir alle zusammen unser Land zukunftsfähig machen und lebenswert erhalten.

Masterplan – auch die Eschborner Zukunft planen

Auch in Eschborn werden mit der Erstellung eines Masterplans zur Stadtentwicklung wichtige Schritte hin zu einem zukunftsfähigen und für kommende Generationen gut aufgestellten Eschborns getan. Auch hier gilt, dass solche wesentlichen Planungen und Entwicklungen gemeinsam mit allen Beteiligten vorgenommen werden müssen.

Die große Bürgerbeteiligung innerhalb des Masterplanprozesses ist ein wichtiger Bestandteil und für die FWE einer der Hauptgründe dafür, dass der Masterplan für Eschborn erfolgreich sein wird. Wie die auch Veranstaltung des MGH zeigte, ist insbesondere das gemeinsame Angehen der in Zukunft auftretenden Fragen und Problemen von entscheidender Bedeutung für eine erfolgreiche Entwicklung der Stadt für alle Bürgerinnen und Bürger.

20.03.2018

FWE Presseerklärung: Seniorentanzen im Bürgerzentrum – eine tolle Idee!

Bereits am 26.10.2017 hatte auf Initiative von Seniorendezernent Helmut Bauch (FWE) der erste Tanznachmittag für Seniorinnen und Senioren stattgefunden und wurde schon beim ersten Mal von den tanzinteressierten Gästen als eine wunderbare Idee gelobt. Am 15.03.2018 lud der Seniorendezernent nun zum zweiten Mal zum Tanzen in das Bürgerzentrum in Niederhöchstadt ein. Zahlreiche Seniorinnen und Senioren folgten der  Einladung und erlebten bei Kaffee und Kuchen sowie Musik und Tanz einen kurzweiligen und wunderschönen Nachmittag.

Ganz besonders freute sich Helmut Bauch darüber, dass auch Gäste aus der Hofreite anwesend waren.

Mit beschwingter Musik und alten Schlagern unterhielt Heinz Schanz die Seniorinnen und Senioren und regte zum Mitsingen an. Erster Stadtrat Thomas Ebert ließ es sich nicht nehmen, obwohl er nur kurz an der Veranstaltung teilnehmen konnte, einige tanzfreudige Damen gekonnt über das Parkett zu führen.  Es war zu sehen, dass es auf beiden Seiten ein großes Vergnügen war.

Stadtrat Thomas Ebert

Stadtrat Thomas Ebert

Ehrenstadtrat Bernd Buch mit Gattin

Ehrenstadtrat Bernd Buch mit Gattin

Tanzfreudige Seniorinnen und Senioren

Tanzfreudige Seniorinnen und Senioren

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Musik von Heinz Schanz riss alle mit und in einer spontanen Polonaise zogen die rüstigen Seniorinnen und Senioren durch den Saal. Es hielt buchstäblich fast keinen mehr auf seinem Platz.

Nach mehr als 2 Stunden ausgiebigem Tanzen und angenehmer Unterhaltung musste die Veranstaltung leider ein Ende finden, jedoch nicht ohne den an den Seniorendezernenten herangetragenen Wunsch auf eine baldige Wiederholung dieses vergnüglichen Nachmittags.

Seniorendezernent Helmut Bauch bedankte sich und versicherte den Seniorinnen und Senioren, dass er selbstverständlich für eine Wiederholung dieser gelungenen Veranstaltung sorgen wird und spätestens im Herbst 2018 soll das Tanzbein wieder geschwungen werden.

 

 

13.03.2018

FWE Standpunkt: Masterplan 2030+ Eschborn Stadtentwicklung in die Zukunft

In den vergangenen Wochen hat bereits zweimal ein Gremium
(„Werkstattgespräche zum Masterplan 2030+“) getagt, bestehend aus politischen Vertretern aller Fraktionen, um unter der Führung von Frau Dr. Zenk aus der Eschborner Verwaltung und externen Fachbüros erste Schritte auf dem Weg zu einem Eschborn der Zukunft zu gehen. Es ist geplant, dass bis Sommer/Herbst 2018 eine gemeinsame oder grob konsensfähige Haltung zur Entwicklung in Eschborn beschlossen werden kann.

Vorab hat Frau Dr. Zenk mit dem Fachbereich 5 eine Bestandsaufnahme erstellt, die die Basis für den Masterplan bildet. Die Entwicklung eines umfassenden und möglichst alles berücksichtigenden Konzeptes für ein Eschborn, das für die anstehenden Veränderungen der Zukunft gewappnet ist, stellt sich als eine sehr komplexe und schwierige Aufgabe heraus. Dies wurde schon bei den Diskussionen in den ersten und zweiten Werkstattgesprächen deutlich.

Auch die FWE sieht hier zahlreiche schwierige Fragen und Entscheidungen auf uns zukommen. Aber eine „Kopf-in-den-Sand-Politik“ wäre fatal. Es wird höchste Zeit, dass wir uns mit den Aufgaben und zukünftigen Problemen in Eschborn auseinandersetzen und gemeinsam Lösungsansätze entwickeln.
Gerade die Zusammenarbeit von Politik, Verwaltung und den Bürgerinnen und Bürgern von Eschborn ist eine wichtige Voraussetzung, dass der Prozess gelingt und am Ende ein Konzept steht, mit dem Eschborn gut gerüstet für die nächsten Jahrzehnte ist. Dies ist unserer Meinung nach unter der Führung von Frau Dr. Zenk gut vorbereitet worden durch eine interaktive Plattform auf der Eschborner Webseite, Verteilen von Flyern an alle Haushalte, Anzeigen in den lokalen Zeitungen und letztendlich durch die begleitenden Bürgerversammlungen.

Die FWE hat sich ebenfalls bereits zu eigenen „Masterplan-Sitzungen“ getroffen, um Ideen und Vorschläge zu erarbeiten. „Es ist uns sehr wichtig, den Prozess konstruktiv und positiv zu begleiten und aktiv an der Gestaltung unserer Stadt mitzuarbeiten,“ erklärt Regine Seidel, FWE-Fraktionsvorsitzende. „Je tiefer wir in die Planung einsteigen, desto deutlicher wird, wie ganz verschiedene Projekte oder Ideen sich beeinflussen und voneinander abhängen,“ ergänzt Dr. Dietrich Buß, Vorsitzender des Bau- und Umweltausschusses.

Am letzten Dienstag fand nun der erste Bürgerabend zum Masterplan Eschborn statt. Bei Drucklegung dieser Pressemitteilung am Dienstag Nachmittag erwarten wir mit Spannung die hoffentlich rege Teilnahme von Bürgerinnen und Bürgern aus Eschborn und lebhafte Diskussionen, denn
das Einbinden der Mitbürger ist ein wichtiger Faktor zum Gelingen des Masterplans 2030+ für Eschborn.

Einladung: FWE-Bürgerabend am 21. März 2018

Der Masterplan und damit die Zukunft Eschborn wird auch Thema sein bei dem nächsten FWE Bürgerabend. Wir freuen uns darauf, mit Ihnen über Ihre und unsere Ideen zu diskutieren und vielleicht gemeinsam für verschiedene Fragen Lösungsansätze zu formulieren.
Neben Masterplan und Stadtentwicklung wollen wir auch über alle Themen der Eschborner Stadtpolitik sprechen, die Sie auf dem Herzen haben.

Die Tür des FWE-Fraktionszimmers ist ab 18:00 für Sie geöffnet. Wir freuen uns auf viele interessierte Bürgerinnen und Bürger.

27.02.2018

FWE Info: Das AST – gewusst wie!

Anruf-Sammel-Taxi, dafür steht das Kürzel AST.

Es handelt sich um ein flexibles Angebot des MTV, das im Gegensatz zu regelmäßig fahrenden Bussen nur bei Bedarf und nach Voranmeldung eingesetzt wird. Wenn man weiß, wie es funktioniert, ist das AST eine sehr gute Ergänzung zu Bus und S-Bahn.

Am 20.Februar 2018 lud Seniorendezernent der Stadt Eschborn Helmut Bauch zu einer Informationsveranstaltung des MTV in das Erlebnishaus in der Odenwaldstraße ein. Frau Jutta Dobener vom MTV informierte darüber, was zu tun ist, um das AST in Anspruch zu nehmen.

„Es sind in den vergangenen Monaten immer wieder Beschwerden an die Stadt Eschborn herangetragen worden, dass es Probleme bei der Bestellung und Nutzung des AST gibt,“ erklärt Helmut Bauch. „Wir wollten jetzt herausfinden, woran das liegen könnte.“

Es stellte sich heraus, dass ein Großteil der Anwesenden falsche Vorstellungen über das AST hat. Dies liegt zum Teil an der irreführenden Bezeichnung. Das AST ist nicht als TAXI zu sehen, sondern als Ersatzbuslinie. Es hat feste Abfahrzeiten und feste Haltestellen, welche nach der telefonischen Bestellung angefahren werden. Es handelt sich also nicht um die vom jeweiligen Fahrgast gewünschte Abfahrtszeit oder Abfahrtsort, sondern Abfahrtszeit und Abfahrtsort gemäß MTV-Fahrplan.

Vor der Bestellung eines AST muss der Fahrgast im Fahrplan nachsehen, wann das AST die gewünschte Haltestelle anfährt. Außerdem muss die Bestellung mindestens 30 Minuten vor dem Abfahrtstermin liegen.

Ein Beispiel: Sie möchten um ungefähr 13:00 Uhr an der Haltestelle XY das AST nehmen. Telefonisch bestellen Sie ein AST, mindestens eine halbe Stunde vor Ihrer gewünschten Abfahrt, also um 12:30. Und jetzt kommt der Denkfehler, der bei vielen Ast-Kunden zu Verärgerung führt: Das AST kommt nicht eine halbe Stunde nach dem Anruf, sondern zu dem nächst möglichen und vorgegebenen Fahrplantermin. Wenn laut Fahrplan diese Abfahrtszeit um 13:15 ist, dann kommt das AST um 13:15.

„Es ist also wichtig, den Fahrplan zu beachten, auch wenn die Bezeichnung „Taxi“ denken lässt, das AST käme direkt auf den Anruf,“ erläutert Helmut Bauch. „Das AST ist also mehr eine Art Bus, der nur auf Anfrage fährt, aber dann wie ein „echter“ Bus auf vorgegebener Route und mit bestimmten Uhrzeiten. Er kann nicht individuell wie ein Taxi bestellt werden, sondern immer nur zu den vorgegebenen Zeiten.“

Wenn man diese Hinweise beachtet, dann sollte es bei künftigen AST Bestellungen keine Probleme geben. Und sollte es doch mal haken, helfen die kompetenten und wirklich sehr freundlichen Mitarbeiter am AST Telefon gerne weiter, kann Seniorendezernent Helmut Bauch aus eigener Erfahrung berichten.

Nach der Informationsveranstaltung wurde an zwei praktischen Übungen gezeigt, wie der Ablauf funktioniert. Die Bestellung des AST und der Transport zum Zielpunkt verliefen reibungslos. Das AST kann mit jedem gültigen Fahrschein des MTV  (auch Jahreskarte) genutzt werden.

Das Interesse an der Veranstaltung war so groß, dass geplant ist, die Veranstaltung in Niederhöchstadt zu wiederholen. Der Termin wird rechtzeitig bekanntgegeben.

Weitere Informationen sowie Fahrplan und Routen unter www.ast-mtv.de

Auf der Seite des MTV wird beschrieben, wie das AST funktioniert:

  1. Mindestens 30 Minuten vor der Abfahrtszeit die AST-Rufnummer 06192 – 200 26 26 wählen und das AST bestellen. (erreichbar von 06:00 Uhr morgens bis 01:00 Uhr nachts)*
  2. Den eigenen Namen, Haltestelle, Zahl der Mitfahrer, Ziel und Abfahrtszeit nennen.
  3. Zur Haltestelle gehen.
  4. Beim Fahrer den RMV-Fahrschein vorweisen oder eine Fahrkarte kaufen. Es gelten die Preisstufen des RMV-Tarifs.
  5. Mitfahren und Fahrt quittieren.

An der Wunschhaltestelle der Linie aussteigen.

10.02.2018

Seniorenfasching 2018

Am Mittwoch, dem 07.Februar 2018 lud der Seniorendezernent der Stadt Eschborn, Helmut Bauch, wieder zum jährlichen Seniorenfaschingsnachmittag in das Bürgerzentrum in Niederhöchstadt ein.

Die Veranstaltung wurde von vielen Seniorinnen und Senioren besucht. Auch der Bürgermeister, der Erste Stadtrat und der Stadtverordnetenvorsteher kamen, um einige fröhliche Stunden zu erleben.

seniorenfasching2018

Bei Kreppel und Kaffee wurden die zahlreichen Darbietungen des Kappen-Club Niederhöchstadt und der Eschborner Käwwern mit Applaus bedacht. Es wurde viel geschunkelt, getanzt und gelacht.

Ein Dankeschön des Seniorendezernenten geht noch einmal an die beiden Vereine und deren Aktive, die sich zum Teil für diesen Nachmittag extra freigenommen hatten.

Es ist schön, dass die Stadt Eschborn diese Veranstaltung möglich machte und sie so zahlreich besucht wurde. Der Seniorendezernent und sicherlich auch die Seniorinnen und Senioren wünschen sich noch viele solcher Veranstaltungen in den nächsten Jahren.

06.02.2018

FWE Standpunkt: Nach Besuch von Mike Josef – Keine Bebauung westlich der A5!

Ende 2017 hatte die Stadtverordnetenversammlung mehrheitlich beschlossen, Frankfurt Gelegenheit zu geben, die Pläne des geplanten Stadtteils, angrenzend an die Gemarkung von Oberursel, Steinbach und Eschborn, detailliert in Eschborn vorzustellen und dabei die offenen  Fragen der Stadtverordneten zu beantworten. In der letzten Sitzung des Bau- und Umweltausschusses war somit der Planungsdezernent der Stadt Frankfurt, Mike Josef, zu Gast.

Der Besuch war leider schon dadurch vorbelastet, dass Mike Josef nicht im Vorfeld der Planungen auf Eschborn zugegangen war, um die Stadt und Bürgerinnen und Bürger über die Frankfurter Pläne zu informieren.

Obwohl der Frankfurter Planungsdezernent offen auf alle Fragen und insbesondere die geäußerten Bedenken der Eschborner Stadtverordneten einging, konnte es ihm nicht gelingen, diese Bedenken zu entkräften. Es wurde zwar deutlich, dass Frankfurt erst am Anfang der Planung steht und viele Fragen nicht beantwortet werden konnten, dennoch hat sich für die FWE die bereits geäußerte Skepsis insbesondere bezüglich der Bebauung westlich der A5 verstärkt. Insbesondere die katastrophale Verkehrssituation, die sich für Eschborn mit einer Wohnbebauung westlich der A5 ergeben würde, ist völlig inakzeptabel. Wie Herr Josef mehrfach betonte, soll  die Verkehrserschließung für dieses Wohngebiet über die Gemarkung der Nachbargemeinden Eschborn, Steinbach und Oberursel führen. Diese, für Frankfurt finanziell günstigere Lösung würde zu einem Verkehrskollaps rund um Eschborn führen, vor allem da Eschborn schon jeden Tag mehr als 30.000 Pendler aufnehmen muss. Neben der immensen Verkehrsbelastung ist auch der Verlust von wertvollen Ackerflächen und die Beeinträchtigung der wichtigen Frischluftschneise vom Taunus nach Frankfurt zu nennen.

Die FWE spricht Frankfurt selbstverständlich nicht das Recht ab, auf ihren Gemarkungen Wohnungen zu bauen. Nicht nur im Frankfurter Raum ist Wohnraum, der für Menschen mit niedrigeren Einkommen bezahlbar ist, dringend von Nöten. Aber auch der Bau der neuen Wohnungen würde das Wohnungsproblem der Stadt Frankfurt nicht lösen und der durch den Dezernenten Mike Josef angekündigte Quadratmeterpreis von 9,- € bis 10,- € Kaltmiete wird von einem Großteil der Normalbürger nicht zu erbringen sein.

Die Aussage sowohl des Oberbürgermeisters als auch des Planungsdezernenten aus Frankfurt, es wird ohne Rücksicht auf die Nachbarkommunen gebaut, ist für die FWE nicht tragbar. Bereits Ende 2017 hatte die FWE in einer Presseerklärung ihre große Skepsis gegenüber der Bebauung westlich der A5 erklärt. Dennoch hatten wir uns, wie auch die Mehrheit der Eschborner Stadtverordnetenversammlung, entschlossen, erst weitere Informationen zu dem Bauvorhaben von den Frankfurter Verantwortlichen zu bekommen, um dann im Anschluss eine fundierte, auf den aktuellen Fakten basierende Wertung abzugeben.

Nach dem Vortrag des Frankfurter Planungsdezernenten stellen wir fest, dass sich unsere anfänglichen Bedenken bestätigt haben und wir eine Bebauung westlich der A5 ablehnen. Wir werden alles Mögliche tun, um diese für Eschborn und seine Bürgerinnen und Bürger extrem negative Entwicklung zu verhindern.

Zu der geplanten Bürgerversammlung im Mai wird der Planungsdezernent Mike Josef erneut nach Eschborn kommen und dann auch den Bürgerinnen und Bürgern zu seinen Siedlungsplänen Rede und Antwort stehen.  Es ist zu hoffen, dass dann detailliertere Informationen gegeben werden können. Eine Änderung unserer Meinung bezüglich der Bebauung westlich der A5 sehen wir jedoch nicht.

Die FWE hofft, dass nach dem Besuch von Mike Josef es möglich ist, eine gemeinsame Resolution aller Fraktionen und des Bürgermeisters zu verfassen und zu verabschieden.

15.12.2017

FWE Standpunkt: Eine turbulente Sitzung

Die letzte Stadtverordnetensitzung in 2017 hatte eigentlich nur drei Tagesordnungspunkte zur Diskussion.
Dass auch eine so kurze Tagesordnung zu einer sehr langen Sitzung werden kann, konnten gestern die Stadtverordneten und die anwesenden Bürgerinnen und Bürger erfahren.

Neben dem Antrag zur Übertragung von Grundstücken an die GWE zum Bau von 52 Sozialwohnungen, auf den die FWE und ihre Kooperationspartner SPD, FDP und Linke mit Recht sehr stolz sind, hat ein Antrag des Bürgermeisters für heftige Diskussionen gesorgt.
Es ging um den Beschluss einer Resolution der Stadt Eschborn zu den bekannten Plänen der Stadt Frankfurt, ein neues Wohngebiet zu schaffen, das direkt an die Gemarkung von Oberursel, Steinbach und Eschborn grenzt.
Sitzungsunterbrechungen, namentliche Abstimmung, mehrere Änderungsanträge, die dann teilweise übernommen oder zurückgezogen wurden, sorgten auch unter den Stadtverordneten für Verwirrung.

Worum ging es denn eigentlich? Obwohl die beiden Positionen, die sich schließlich herauskristallisierten, nicht weit von einander entfernt waren, konnte doch keine Einigkeit im Sinne einer gemeinsamen Erklärung gegenüber Frankfurt gefunden werden.

Die Position, die die FWE zusammen mit den Kooperationspartnern SPD und Linke seit Beginn der Debatte im Sommer diesen Jahres vertreten haben, hat sich im Laufe der Diskussion am gestrigen Abend nicht geändert. Obwohl wir scharfe Kritik am Vorgehen der Stadt Frankfurt üben, erst die Pläne der Presse und der Öffentlichkeit vorzustellen, wollen wir Frankfurt Gelegenheit geben, diese Pläne detailliert in Eschborn vorzustellen und selbstverständlich unsere Fragen zu beantworten. Informationen nur aus der Presse zu erfahren zeugt nicht von gutem Stil und einem fairen Miteinander.
Steinbach und Oberursel haben bereits Resolutionen verfasst.
Wir als Eschborner Stadtverordnete haben ebenfalls die Aufgabe, eine Haltung, eine Meinung zu den Frankfurter Plänen zu entwickeln und kund zu tun.

Klar ist, und da stimmen sicher alle anderen Fraktionen und auch die Bürgerinnen und Bürger zu: Wohnraum ist knapp, sehr knapp. Menschen brauchen Wohnungen, die sie auch bezahlen können. Es ist eine wichtige Aufgabe der Politik, sich dieser Verantwortung zu stellen.
Aber, und das zeigt ja auch der massive Gegenwind, der Frankfurt gerade ins Gesicht bläst, kann man nicht einfach Pläne für ein riesiges Bauprojekt im stillen Kämmerlein entwickeln und dann veröffentlichen. Insbesondere dann nicht, wenn umliegende Gemeinden extrem beeinträchtigt werden.
Der Weg, den Frankfurt hier gewählt hat, ist aus unserer Sicht der Falsche. Dennoch sehen wir die absolute Notwendigkeit, Wohnraum zu schaffen. Das tun wir hier in Eschborn ja auch gerade mit dem bereits erwähnten Bau von 52 Sozialwohnungen.
Aber es gibt noch einen anderen sehr wichtigen Punkt und das ist unsere Verantwortung, also die Verantwortung der Stadtverordneten der Stadt Eschborn den Bürgerinnen und Bürgern gegenüber.
Es gibt viele Punkte, die durch die Frankfurter Pläne hier in Eschborn auf Unruhe, Unmut, Kritik und auch massive Ablehnung stoßen. Auch wir von der FWE stehen den Frankfurter Bauplänen sehr skeptisch gegenüber, gerade was das Gebiet westlich der A5 betrifft.

Aber: Alle Informationen zu den Frankfurter Plänen, die uns momentan vorliegen, haben wir aus der Presse. Es fand, leider, bis heute keine detaillierte Information der Eschborner Stadtverordneten durch ihre Frankfurter Kollegen statt.
Dennoch sind wir, zusammen mit unseren Kollegen von SPD und der Linke.Eschborn der Meinung, dass wir erst versuchen sollten, unsere offenen Fragen mit Frankfurt zu klären, unsere Kritikpunkte zu adressieren und zu diskutieren und Frankfurt Gelegenheit zu geben, seine Position detailliert und ausführlich darzulegen. Nur weil Frankfurt aus unserer Sicht Fehler in der Informationspolitik gemacht hat, muss das nicht heißen, dass wir nach dem Prinzip „Wie du mir, so ich dir“ ebenso verfahren sollten.

Der Frankfurter Planungsdezernent soll Gelegenheit bekommen, seine Pläne in Eschborn vorzustellen. Und – und das ist der weitaus wichtigere Teil – erwarten wir eine umfangreiche und aussagekräftige Beantwortung der Fragen, die wir als Stadtverordnete an ihn stellen werden.
Diese Position haben wir mit unserem Änderungsantrag vertreten. Der von der Fraktion der Grünen eingebrachte Änderungsantrag deckte sich in weiten Punkten mit dem unseren und die Grünen formulierten eine weitere Änderung, in der sie Punkte aus unserem Antrag mit aufnahmen. So kam es dann zu dem Ergebnis, dass SPD, FWE, Linke und Grüne gemeinsam und damit mehrheitlich diesen Antrag beschlossen haben.

Kernpunkt ist die Aussage, dass die Stadt Eschborn sehr wohl die Pläne der Stadt Frankfurt kritisch sieht und auf Basis der heutigen Informationen eine Bebauung westlich der A5 ablehnt, aber dennoch Wert gelegt wird auf eine umfangreiche Informationsbasis aus Frankfurt, um dann auf dieser Grundlage eine aussagekräftige Meinung zu vertreten.
Die Resolution des Bürgermeisters lehnt kategorisch die Bebauung westlich der A5 ab, ohne die von uns geforderten Informationen aus Frankfurt zu haben.
Trotz dieser fast identischen Aussagen war es nicht möglich ein gemeinsames Papier zu formulieren, was aus unserer Sicht sehr bedauerlich ist.

Bei diesem Punkt haben die vier Kooperationspartner also, wie auch bei RTW und Süd-Ost-Umgehung, eine unterschiedliche Auffassung.
In unserer Kooperationsvereinbarung haben wir festgelegt, gemeinsam in den nächsten Jahren viele Projekte umzusetzen, die zwar schon lange beschlossen und verkündet, aber längst nicht umgesetzt sind. Genau so haben wir auch festgehalten, dass wir nicht in allen Punkten übereinstimmen und Unterschiede ausgeklammert.

Das Ziel der Umsetzung und Realisierung der offenen Eschborner Projekte ist und bleibt bei allen Kooperationspartnern an erster Stelle.